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Sandra Urba

1987 in Vilnius in eine Musikerfamilie geboren, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums in Vilnius wurde sie 2003 Jungstudentin an der Hochschule für Musik Detmold, anschließend ordentliche Studentin bei Prof. Anatol Ugorski.

Nach einem Wechsel in die Klasse von Prof. Alfredo Perl absolvierte sie ihren Diplomabschluss mit Höchstpunktzahl. Seit 2010 ist sie Studentin der Klasse von Prof. Pavel Gililov an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie sich derzeit auf ihr Konzertexamen vorbereitet.

Zahlreiche Meisterkurse ergänzten ihre musikalische Ausbildung, u.a. bei Prof. Mikhail Voskresensky, Prof. Homero Francesch, Prof. Arie Vardi, Prof. Pavel Gililov, Prof. Andras Schiff, Prof. Dmitry Bashkirov und Prof. Victor Merzhanov.

Sandra Urba erzielte mehrere 1. Preise bei Klavierwettbewerben; so gewann sie bereits im Alter von 12 Jahren den Schumann-Wettbewerb in Zwickau, 2002 und 2005 erhielt sie erste Preise beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert. Neben weiteren Erfolgen bei diversen Wettbewerben gewann sie 2007 den 2. Preis beim 13. Lions Musikpreis Deutschland; 2011 war sie Preisträgerin des 11. Internationalen Münchner Klavierpodiums.

Sandra Urba ist trotz ihres jungen Alters bereits eine gefragte Pianistin für Solo- und Kammermusikkonzerte. So trat sie in renommierten Konzerthäusern auf, wie z.B. der Tonhalle Düsseldorf, der Kölner Philharmonie, im Schumann-Haus Leipzig, im Mozartsaal in Hamburg, in der Historischen Stadthalle Wuppertal, im Sendesaal Bremen sowie beim Schwarzwald-Musik-Festival in Calw. Solistisch konzertierte sie mit renommierten Orchestern wie den Bochumer Symphonikern, der Landeskapelle Altenburg/Thüringen, der Bochumer Orchester Akademie und dem Orchester des Pfalztheaters Kaiserslautern. 2005 ging sie mit dem International Youth Orchestra auf Konzerttournee durch England, Frankreich und Deutschland. Nach dem Gewinn des internationalen Münchner Klavierpodiums 2011 folgten Konzerte in Paris, München und Tegernsee. 2011/12 war sie beim Beethovenfest in Bonn und beim Musikfestival „Sugrizimai“ in Vilnius zu hören.

Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen unterstützten und bestätigten Sandra Urba in ihrer Entwicklung. So erhielt sie bereits 2002 den Ibach-Preis; 2003 folgte der Preis der Deutschen Stiftung Musikleben und 2004 der Förderpreis der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung. Von 2007 bis 2011 war sie Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung in Hamburg; 2010 erhielt sie den Preis der Ottilie Selbach-Redslob-Stiftung Berlin. Zurzeit ist sie Stipendiatin der Anna Ruths-Stiftung in Frankfurt am Main und ist im Förderprogramm von „Yehudi Menuhin Live Music Now“.

Diskografie