Project Description

Trine Wilsberg Lund

Trine Wilsberg Lund, in Oslo geboren, erhielt ihre Ausbildung an der Norwegischen Akademie für Musik, wo sie bei Frau Prof. Barbro Marklund und Herrn Prof. Håkan Hagegård studierte und ihr Solistenexamen 2003 mit Auszeichnung abschloss.

Anschließend studierte sie bis 2008 an der Hochschule für Musik, Köln bei Prof. Barbara Schlick im Studienfach Künstlerischer Gesang und Studiengang Konzertexamen.

Wilsberg Lund war in der Spielzeit 2007-2009 Mitglied im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper. Zu ihren Partien zählen u.a. „Polisenna“ (Radamisto), „Papagena“ (Zauberflöte), „Himmlische Stimme“ (Don Carlos), „Gianetta“ (Elisir d’Amore), „Gretel“ (Hänsel und Gretel), „Ännchen“ (Freischütz) „Seur Constance“ (Dialogues des Carmelites), „1. Magd“ (Daphne), „4. Magd“ (Elektra), „Frasquita“ (Carmen), „Juno“ (La Calisto) und „Spirit of Girl“ (Gentle Spirit).

In der Spielzeit 2009/10/11 war sie als Gast in der Hamburgischen Staatsoper als Ânnchen, Papagena, Frasquita, Lace Seller/French Girl und Sylvain engagiert. Sie hat auch die Partie der „Antoinette“ in der Premiere/Uraufürung von Le Ball von Oskar Strasnoy im gleichen Haus in März 2010 gesungen. In Januar -10 hat sie ihr Debut in der Theater an der Wien als Amore in der Premiere von L’incoronazione di Poppea absolviert. In 2012 wird Trine W. Lund in u.a. Bach „Johannesoassion“ mit Madrid Philharmonisches Orchester unter Ton Koopman zu hören, und sie stellt auch die Titelpartie der neugeschriebenen Oper „Outcast“ von Olga Neuwirth in National Theater Mannheim dar.

Trine W. Lund ist bereits eine gefragte Konzertsängerin in Europa. Ihr Repertoire umfasst Werke aller Epochen, vom Frühbarock bis hin zur Moderne und Neuen Musik, u.a. Werke von Monteverdi, Strozzi, Schütz, Bach, Händel, Vivaldi, Mozart, Mendelssohn, Meyerbeer, Verdi, Grieg, Strauss, Bernstein und Berio.

Ihr Können zeigte sie u.a. bei folgenden Festivals: „Oslo Church Music Festival”, „Oslo International Contemporary Music Festival“, „Münster Barock Fest“, „Wiesbaden Bach Festival“, „La Folle Journée, Nantes“, „Festa da Musica, Lissabon“, „MDR Musiksommer“ wo sie mit dem Leipzig Barockorchester/ Kammerorchester, Gewandhausorchester zu Leipzig, Kölner Kammerorchester, Kölner Collegium Cartusianum, Dresden Barock , Oslo Symphonieorchester/ Kammerorchester arbeitete. Sie musizierte unter der Leitung von u.a. Simone Young, Stefan Soltesz, Philippe Auguin, Martin Haselböck, Alessandro De Marchi, Peter Neumann, Georg Christoph Biller und Morten Schuldt-Jensen.

Sie gewann die ersten Preise beim „Norsk Sanglærerforening“ Gesangswettbewerb 1998 und beim nationalen „Queen Sonja International Music Competition“ mit dem Stavanger Sinfonieorchester 2003. Bachpreisträgerin 2004 wurde sie mit dem 2. Preis beim „Internationalen Johann Sebastian Bach Wettbewerb“ in Leipzig. 2006 gewann sie den 2. Preis beim „15. Europäischen Mozartwettbewerb“ in Würzburg.

Trine Wilsberg Lund hat bereits bei mehreren internationalen Rundfunk-Aufnahmen und CD-Produktionen mitgewirkt.

Diskografie