Tango et Nuevo
Trio con Abbandono
Beate Müller - Klarinette
Claudia Iserloh - Akkordeon
Anne-Lise Cassonnet - Cello
Hervorragend gelungenes CD-Debut der drei jungen Musikerinnen in der außergewöhnlichen Trio-Besetzung. Astor Piazzollas Tangos scheinen dem Trio auf den Leib geschnitten zu sein; die eigenen Arrangements sowie eine mitreißende Interpretation begeistern jeden Piazzolla-Liebhaber.
Jugendliche Frische und unterhaltsame Eleganz versprüht die virtuose Interpretation von Tema con variazioni (Jean Francaix); wunderbar passend dazu die Charakterstücke Georg Katzers sowie die eigens für die Musikerinnen geschriebenen Werke "Pas de trois" und "Rhapsodie" von Bernd Hänschke.
aus der Presse:
"Es ist ein Genuss, diese CD einzulegen!"
"Kongeniale Vereinigung von Tango und Neuer Musik ..."
"Ein Hauch Melancholie ..."
"Absolut hörenswert und eine Empfehlung ..."
Inhalt / Hörbeispiele
| Astor Piazzolla (1921-1992) | |
| Primavera porteno Otono porteno La muerte del angel Le Grand Tango |
|
| Jean Françaix (1912-1997) | Tema con variazioni |
| Tema (Largo-Moderato) Variation I (Larghetto misterioso) Variation II (Presto) Variation III (Moderato) Variation IV (Adagio) Variation V (Tempo di Valzer) Cadence (clarinette solo) Variation VI (Prestissimo) |
|
| Georg Katzer (*1935) | Oktopus |
| Satz I Satz II Satz III Satz IV Satz V Satz VI Satz VII Satz VIII |
|
| Bernd Hänschke (*1948) | |
| Pas de trois Rhapsodie |
aus dem Booklet
Trio con Abbandono - Tango et Nuevo
Anne-Lise Cassonnet, Claudia Iserloh und Beate Müller gründeten 2006 das Trio con Abbandono (Trio mit Hingabe), dessen Name Programm ist.
Das Ensemble mit der ungewöhnlichen Klangkombination der Instrumente Klarinette, Akkordeon und Violoncello bietet eine Fülle von Klangfarben, wodurch eine Spezialisierung auf die Neue Musik, im besonderen jedoch auf das Werk Astor Piazzollas möglich wird, dessen außergewöhnliche Tangos von den Musikerinnen selbst arrangiert werden.
Als "erste große Neuentdeckung" wurde das Trio nach einem Auftritt beim Eröffnungskonzert des Internationalen Musikfestes Goslar-Harz (2007) beschrieben. Im Mai 2007 gewannen die Musikerinnen den Internationalen Kammermusikwettbewerb in Klingenthal.
Nicht zuletzt bedingt die tiefe Freundschaft der drei Musikerinnen des „Trios mit Hingabe“ den Erfolg im Konzertsaal. Das Vertrauen, das sie sich entgegenbringen, ermöglicht es ihnen, innerhalb der Strenge sowohl der Neuen Musik als auch der hier interpretierten Tangos eine künstlerische Freiheit zu genießen, die in diesem Maße wohl sonst nicht möglich wäre. Die innige Verbundenheit der Musikerinnen, der persönliche Kontakt zu den Komponisten wie auch dem Künstler Hans-Werner Berretz und nicht zuletzt das Bestreben, mit einer außergewöhnlichen Klangformation neue Maßstäbe zu setzen, vereint diese Vielfalt von Stilen zu akustischen (und visuellen) Erlebnissen auf der vorliegenden CD.
Ein argentinisches Sprichwort besagt, dass alles sich einmal ändert, mit Ausnahme des Tangos. Astor Piazzolla bewies das Gegenteil. In seiner Musik schaffte er eine Synthese zwischen dem traditionellen (getanzten) Tango, klassischer Musik und Jazz - er kreierte den Tango Nuevo.
Auch die auf dieser CD interpretierten Kompositionen von Georg Katzer und Bernd Hänschke weisen Einflüsse aus traditionellen Elementen auf, die mit den Ausdruckmitteln Neuer Musik eine gelungene Symbiose eingehen.
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Pressestimmen
Kritik: Täglicher Anzeiger Holzminden (TAH), 05/2009
Kongeniale Vereinigung von Tango und Neuer Musik
Es ist eine außergewöhnliche Melange aus Leichtigkeit und Tiefe, die dieses Album auszeichnet, ein Dokument musikalischer Reife und traumhaft sicheren Zusammenspiels. Und es ist ein Album, das Hörgewohnheiten aufzuweiten vermag, das sowohl Freunde des Tangos als auch der klassischen Musik zum schwerelosen Hinabtauchen in die unendlichen Weiten der Neuen Musik verführt. Kurz: Es ist ein Genuss, diese CD einzulegen, den Lautstärkeregler einige Level über Zimmerlautstärke zu drehen, sich im Ohrensessel oder auf der Couch zurückzulegen und sich von der Muse küssen zu lassen. Was folgt, ist eine etwas über einstündige Reise in die Welt des Tangos und der Neuen Musik. Reiseleiterinnen sind die drei Damen vom Trio Con Abbandono [...]
Klarinette, Akkordeon, Cello - auch diese ungewöhnliche Besetzung macht das Trio Con Abbandono (zu deutsch: "Trio mit Hingabe") außergewöhnlich. Anne-Lise Cassonnet (Cello), Claudia Iserloh (Akkordeon) und Beate Müller (Klarinette), die sich während ihres Musikstudiums in Detmold kennenlernten und musikalisch zusammenfanden, sind längst gute Freundinnen geworden. 2006 formten sie aus dem "Duo con Abbandono" (Müller, Iserloh) das "Trio con Abbandono".
Auf ihrem Erstlingswerk "Tango et Nuevo" sind diese Verbundenheit, dieses Vertrauen förmlich zu hören. Aufregend schön, mit Leidenschaft und doch unaufgeregt spielen sich die drei studierten Musikerinnen durch leichte bis dramatische Kompositionen von Astor Piazzolla, Jean Francaix, Georg Katzer und Bernd Hänschke, arrangiert vom Trio selbst. Hänschke komponierte sein Werk "Pas de trois" eigens für das Trio. "Neue Musik bedeutet uns sehr viel", sagt Anne-Lise Cassonnet, die den Entstehungsprozess des Albums als "langsamen Prozess" beschreibt. Am Ende habe man eine "Einheit gefunden", die Tango und Neue Musik harmonisch vereine.
Aufgenommen in der Eckhardtskirche in Bielefeld-Eckhardtsheim, verströmt der Silberling (Kaleidos Musikeditionen) Wohlklang und Wohlgefühl und hinterlässt einen überragenden Höreindruck. Der Künstler Hans-Werner Berretz fertigte für Cover und Booklet moderne Farbkompositionen. Auch in der "Verpackung" spiegelt sich der Perfektionismus dieser Veröffentlichung.
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Kritik: Lippisches Kultur-Journal (LZ) 01/2009
Ein Hauch Melancholie
Sie nennen sich "Trio con Abbandono". Trio mit Hingabe. Eine Hingabe, die sich in der reizvollen Besetzung von Klarinette, Cello und Akkordeon entfaltet. Unter dem Titel "Tango et Nuevo" gelingt Beate Müller, Claudia Iserloh und Anne-Lise Cassonnet eine originelle Symbiose aus Tango und Neuer Musik, die Bezug nimmt zur Bildenden Kunst.
Eigens für die CD-Produktion
hat Hans-Werner Berretz, der seit vielen Jahren als Bildender Künstler im Grenzbereich von Literatur, Musik und Malerei tätig ist, die Kunst im Booklet kreiert: "Die Bilder sind entstanden, nachdem der Künstler uns gehört hat", erklärt Beate Müller das Wechselspiel aus Musik und Kunst. Für sie sind die beiden Künste nicht voneinander zu trennen. "Mit Musik kann ich mich ausdrücken. Mit dem Trio bin ich ganz in der Musik."
Mit Bearbeitungen von Werken Astor Piazzollas verbindet das "Trio con Abbandono" traditionellen Tango mit Elementen aus der klassischen Musik und dem Jazz. Während Piazzollas Werk von Anfang bis Ende von einem allgegenwärtigen Hauch von Melancholie umgeben ist, sind die Kompositionen von Georg Katzer ("Oktopus - acht Sätze für Klarinette, Cello und Akkordeon") als "musikalische Schnappschüsse" zu verstehen. Musikalische Momente, die "keiner anderen Gesetzmäßigkeit verpflichtet sind als dem eigenen Ohr", so der Komponist. Abgesehen von der Widmungsarbeit "Rhapsodie" von Bernd Hänschke, in der sich Einflüsse aus Lateinamerika vereinigen und Jazz und Rock sich mit den Ausdrucksmitteln Neuer Musik verbinden, sind die Variationen des französischen Komponisten Jean Francaix voller Charme und Witz, sind heiter und raffiniert.
Komplexe Rhythmen, ein eindrucksvolles Repertoire an knappen Sätzen mit ausgeprägtem Spielwitz - zudem fasziniert die Kommunikation, die den Künstlerinnen äußerste Virtuosität abverlangt. Die innige Verbundenheit der Musikerinnen und nicht zuletzt das Bestreben, mit einer außergewöhnlichen Klangformation neue Maßstäbe zu setzen, vereint diese Vielfalt von Stilen zu akustischen (und visuellen) Erlebnissen auf der CD.
Kritik: Akkordeon Magazin 03/2009
Trio con Abbandono
Beim Trio con Abbandono ("Trio mit Hingabe") ist der Name Programm. Auf ihrer neuesten CD kombinieren die drei jungen Frauen Tango und Moderne, perfekt gewählt für ihre außergewöhnliche Instrumentenkombination aus Akkordeon, Klarinette und Violoncello. Nicht nur Astor Piazzolla schaffte es, dem Tango eine neue Plattform zu bieten. Auch das Trio setzt seine Werke in sehr persönlicher Weise um und arrangierte seine Tangos selbst für seine Besetzung. Nach dem "Tema con variazioni" von Jean Francaix wird es dann modern mit "Oktopus" von Georg Katzer und zwei Werken von Bernd Hänschke. Die Musikerinnen verbindet allerdings nicht nur ihre Musik, sondern auch eine tiefe Freundschaft, die eine besondere Atmosphäre in den Werken entstehen lässt. Absolut hörenswert und eine Empfehlung nicht nur für diejenigen, die auf der Suche nach neuen Klangfarben sind!
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