Oskar Jezior
  • Foto: © Marta Urbanelis

Oskar Jezior

OSKAR JEZIOR wurde in Warschau geboren und zog kurz darauf nach Bremen. Im Alter von 15 Jahren nahm er als jüngster Musikstudent Bremens ein Doppelstudium an der Hochschule für Künste Bremen in den Fächern Klavier und Violine auf. 2009 schloss er sein Violinstudium in der Klasse von Prof. Krzysztof Węgrzyn an der Hochschule für Musik und Theater Hannover mit Auszeichnung ab. Ein mehrjähriges Klavierstudium bei Prof. Matti Raekallio führte ihn an die HMTM Hannover und anschließend an die Juilliard School New York, wo er 2011 als bester Klavierstudent ausgewählt wurde, den Gina-Bachauer-Preis erhielt und ein im US-amerikanischen Rundfunk übertragenes Klavierrezital im Lincoln Center gab.

2009 debütierte Oskar Jezior mit den Warschauer Philharmonikern unter GMD Antoni Wit im Großen Saal der Warschauer Philharmonie. Darüber hinaus konzertierte er u.a. mit den Bremer Philharmonikern, dem Shanghai Philharmonic Orchestra, den Posener Philharmonikern, dem Warschauer Kammerorchester und dem Orchestre de Paris-Sorbonne.  Er trat in bedeutenden Konzertsälen auf, z.B. Shanghai Symphony Hall, Bunkamura/Orchard Hall Tokyo, Phoenix Hall Osaka, Carnegie Hall New York, Nationaloper Warschau, Konzerthaus Berlin, Deutsche Oper Berlin, Laeiszhalle Hamburg und Konzerthaus Glocke Bremen.

Er ist regelmäßiger Gast internationaler Musikfestivals, z.B. Schwetzinger Festspiele, Braunschweig Classix Festival, Danziger Frühling und Bowdoin International Music Festival in Brunswick (USA). Mit der legendären Geigerin Wanda Wilkomirska verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit als regelmäßiger Klavier- und Violinpartner. 2006 erschien seine Debüt-CD mit Beethovens Klaviersonaten op.106 “Hammerklavier” & op.110 beim renommierten polnischen Label Polskie Nagranie.

Er war außerdem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des DAAD. Oskar Jezior ist auch im Filmbereich tätig. 2008 komponierte er für den Dokumentarfilm „I ́ll Play It For You“ über Wanda Wilkomirska die Filmmusik. Für die auf mehreren internationalen Filmfestivals prämierten Dokumentarfilme „Why Competitions“ (2010) über den Chopin Klavierwettbewerb in Warschau und „Ida Haendel – This Is My Heritage“ (2011) war er als Schnittmeister und Komponist tätig.

Diskografie

  • Ania Vegry, Roman Ohem, Oskar Jezior

    Viva Polonia!

    17,90 
    Werke polnischer Komponisten zwischen Tradition und Moderne
    Mit ihrem Programm VIVA POLONIA! erzählen die deutsch-polnischen Musiker Ania Vegry (Sopran), Roman Ohem (Violine) und Oskar Jezior (Klavier) von der wechselvollen Geschichte Polens. Dabei stehen die Lieder und Charakterstücke von neun polnischen Komponisten stellvertretend für den mühevollen Weg des polnischen Volkes – vom Verschwinden auf der Landkarte 1795 bis zur wiedererlangten Unabhängigkeit 1918. In einem weiten Bogen von der Tradition zur Moderne zeichnet VIVA POLONIA! ein musikalisches Porträt der polnischen Kultur.

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