Ensemble Ruhr, Jason Bartsch

Äcker des Ruhrgebiets

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Eine Symbiose aus Slam Poetry und klassischer Musik
2018 wurde die letzte Tonne Steinkohle gefördert. Damit endete die Ära der über 100 Jahre alten Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet. Gemeinsam mit Poetry-Slammer Jason Bartsch beleuchtet das Ensemble Ruhr in Wort und Musik den Strukturwandel nach dem Ende des Bergbaus. Mit dem Projekt „Äcker des Ruhrgebiets“ gelingt ihnen eine einzigartige Symbiose aus Slam Poetry und klassischer Musik.

Release: 07/2021, CD-Audio, DigiPak, 32-seitiges Booklet (de)
Artikelnummer: KAL 6354-2 Kategorie: Schlagwörter: , ,

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Beschreibung

Äcker des Ruhrgebiets
Eine Symbiose aus Slam Poetry und klassischer Musik

„Die Welt ist alles, was der Fall ist. Und dieser Fall hat folgende Sachlage: Im Ursprung eines harschen Schalles liegt Ästhetik, keine Krachfrage. Hier, wo sich über Jahre und Jahrzehnte jede Sekunde unter Tage wie die Gräbentunnel dehnte, ist das Grau unserer Fassade nur das Außen von Gelebten, die im Herzen bunte Farben auf Leinwand gemalt haben.“

Jason Bartsch

Geheimnisvoll und nüchtern beginnt der Text, mit dem das Programm „Äcker des Ruhrgebiets“ eröffnet wird. Gemeinsam mit Poetry Slammer Jason Bartsch beleuchten die Musik*innen des Ensemble Ruhr den Strukturwandel im Ruhrgebiet – und das in Wort und Musik … Mit ihrem Projekt gelingt ihnen eine einzigartige Symbiose aus Poetry Slam und klassischer Musik über das Ende des Bergbaus. Auf den ersten Blick haben die beiden Kunstformen wenig gemeinsam, und doch finden die Künstler*innen mit diesem besonderen Projekt ihren eigenen Zugang zu den unterschiedlichen Gesichtspunkten und Zeitabschnitten der Industrieepoche.

Das Ensemble Ruhr, 2012 gegründet, ist ein Orchester aus der Region für die Region – stolz führt es die Ruhr im Namen. Es ist das einzige professionelle, von den Musiker*innen gemeinsam geleitete und ohne Dirigenten auftretende Kammerorchester im Ruhrgebiet. Selbstbestimmt konzertiert das Streicherensemble auf höchstem künstlerischen Niveau. Bereits mehrfach arbeitete das Ensemble mit Prof. Stefan Hempel (Morgenstern Trio) zusammen, so auch bei diesem Projekt, bei dem der Geiger die künstlerische Leitung übernahm und als Solist beim Violinkonzert von Joseph Haydn agiert.

Jason Bartsch, geboren 1994, lebt als Musiker, Autor und Moderator in Bochum. Seit 2013 tourt er als Bühnenkünstler zunächst mit seinen Texten, später mit seinen Liedern durch den deutschsprachigen Raum. Seine lyrischen Texte über die verschiedenen Gesichter des Ruhrgebiets und die Verantwortung einer Region im Wandel bilden den literarischen Rahmen zu diesem einzigartigen „Crossover-Projekt“.

Programm (Musik):

Giacomo Puccini (1858–1924): Crisantemi – Elegie für Streichquartett
Joseph Haydn (1732–1809): Konzert Nr. 4 in G-Dur (Hob. VII a/4) für Violine und Streicher
Allegro moderato, Adagio, Allegro – Solovioline Stefan Hempel
Darius Milhaud (1892– 1974): Streichquartett Nr. 1 op. 5 – Rhythmique, Intime, Grave, Vif
Jean Sibelius (1865–1957): Impromptu für Streichorchester, nach den Impromptus für Klavier op. 5, Nr. 5 und 6
Philipp Matthias Kaufmann (Arrangement): Steigerlied (dt. Bergmannslied)

Trackliste

Giacomo Puccini Crisantemi – Elegie für Streichquartett (1890), Kammerorchesterfassung
Stellt euch einmal vor, wir lebten in einer Stadt … (Jason Bartsch)
Joseph Haydn Konzert G-Dur für Violine und Orchester, Hob. VII a/4 – I. Allegro moderato
Unsere Stadt kann lesen und schreiben … (Jason Bartsch)
Joseph Haydn Konzert G-Dur für Violine und Orchester, Hob. VII a/4 – II. Adagio
Wenn ich das richtig verstehe … (Jason Bartsch)
Joseph Haydn Konzert G-Dur für Violine und Orchester, Hob. VII a/4 – III. Allegro
Man sollte den Menschn gegenüber wieder Hoffnung erwähnen … (Jason Bartsch)
Denn alles, was der Mensch immer wollte, war alles … (Jason Bartsch)
Darius Milhaud Streichquartett Nr. 1 op. 5 (1912), Kammerorchesterfassung – I. Rythmique
Darius Milhaud Streichquartett Nr. 1 op. 5 (1912), Kammerorchesterfassung – II. Intime, contenu
Darius Milhaud Streichquartett Nr. 1 op. 5 (1912), Kammerorchesterfassung – III. Grave, soutenu
Die Welt ist alles, was der Fall ist … (Jason Bartsch)
Darius Milhaud Streichquartett Nr. 1 op. 5 (1912), Kammerorchesterfassung – IV. Vif, très rythmé
Jean Sibelius Impromptu für Streichorchester
Philipp Matthias Kaufmann (Arrangeur, Bearbeitung): „Steigerlied“ (Traditionelles Bergmannslied)

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