Dorrit Bauerecker

from INNER CITIES

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Aktuelle Musik für Klavier, Akkordeon und Toy Piano
Auf ihrem Konzeptalbum from INNER CITIES verbindet die Pianistin und Akkordeonistin Dorrit Bauerecker aktuelle Musik zeitgenössischer Komponisten aus drei Generationen. Drei Klavierstücke aus Alvin Currans Zyklus „Inner Cities“ bilden das programmatische Gerüst, um das sich Kompositionen für Akkordeon gruppieren und auf die „Inner Cities“, direkt oder indirekt, reagieren. Poetische Reflexionen und hintersinniger Humor, latente Melancholie und verspielte Virtuosität verweben sich zu einem Kaleidoskop der Stimmungen und Gefühle.

Release: 04/2017, CD-Audio, ProfilePac, 28-seitiges Booklet (de, en)
Artikelnummer: KAL 6336-2 Kategorie: Schlüsselwort:

17,90 

Lieferzeit: ca. 2–4 Werktage *

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Beschreibung

from INNER CITIES

Dorrit Bauerecker
Aktuelle Musik für Klavier, Akkordeon und Toy Piano

Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks Köln, 2017
Lizenziert durch die WDR mediagroup GmbH

Auf ihrem Konzeptalbum from INNER CITIES verbindet die Pianistin und Akkordeonistin Dorrit Bauerecker aktuelle Musik zeitgenössischer Komponisten aus drei Generationen. Drei Klavierstücke aus Alvin Currans Zyklus „Inner Cities“ bilden das programmatische Gerüst, um das sich Kompositionen für Akkordeon (und Elektronik) von Manos Tsangaris, Oxana Omelchuk und Simon Rummel gruppieren, die wiederum auf die „Inner Cities“, direkt oder indirekt, reagieren.

Currans Klavierstücke, deren klangliches Spektrum sich von lyrischen Anwandlungen bis zu schrillen Ausbrüchen erstreckt, sind charakteristische „Fantasiestücke“, angeregt von Erinnerungen, Visionen, Alltagsphänomenen und (Tag-)Träumen. Dieser Ansatz Alvin Currans trifft mitten ins Herz von Dorrit Bauereckers Selbstverständnis als Pianistin, Akkordeonistin und Performerin. Ohne Berührungsängste kombiniert sie in ihrem Programm „Ernstes“ und „Unterhaltendes“, bricht Genregrenzen auf, ohne demonstrativ auf Vermischung der Stile und Ästhetiken zu insistieren. Mit diesem Konzept zielt Bauerecker sowohl auf jähe Perspektivwechsel als auch auf Verbindungslinien zwischen verschiedenen Erfahrungs- und Erlebnishorizonten, wobei sich poetische Reflexionen und hintersinniger Humor, latente Melancholie und ungezwungene Virtuosität durchdringen. Trotz Eigenständigkeit der einzelnen Werke beleuchten und bespiegeln sie sich, wodurch sich ihr Kontrast- und Facettenreichtum zu einem schillernden Strom der Farben, Formen und Emotionen, zu einem mosaikartigen Abbild des Lebens selbst verdichtet.

Trackliste

Manos Tsangaris: Beiläufige Miniaturen: Viscum Album I (für Akkordeon)
Manos Tsangaris: Beiläufige Miniaturen: Viscum Album II (für Akkordeon)
Oxana Omelchuk: Widmungen an die verborgenen Empfänger 1 (für Akkordeon und Zuspiel)
Oxana Omelchuk: Widmungen an die verborgenen Empfänger 2 (für Akkordeon und Zuspiel)
Oxana Omelchuk: Widmungen an die verborgenen Empfänger 3 (für Akkordeon und Zuspiel)
Oxana Omelchuk: Widmungen an die verborgenen Empfänger 4 (für Akkordeon und Zuspiel)
Oxana Omelchuk: Widmungen an die verborgenen Empfänger 5 (für Akkordeon und Zuspiel)
Alvin Curran: INNER CITIES 3 (für Toy Piano)
Manos Tsangaris: Beiläufige Miniaturen: Viscum Album III (für Akkordeon)
Manos Tsangaris: Beiläufige Miniaturen: Viscum Album IV (für Akkordeon)
Alvin Curran: INNER CITIES 9 (für Klavier)
Manos Tsangaris: Beiläufige Miniaturen: Viscum Album V (für Akkordeon)
Manos Tsangaris: Beiläufige Miniaturen: Viscum Album VI (für Akkordeon)
Simon Rummel: Melodiestudie (für Akkordeon und Sinustöne)
Alvin Curran: INNER CITIES 5 (für Klavier)
Manos Tsangaris: Beiläufige Miniaturen: Viscum Album VI (für Akkordeon)
 

Pressestimmen

Kratzbürstiges und Versöhnliches
„Von lichterloh bis rabenschwarz, von lockerleicht bis starr und zugeknöpft – das Spektrum der Musik auf dieser CD ist enorm. Und man könnte noch ewig so weitermachen. Dorrit Bauerecker kombiniert auf „From Inner Cities“ Kratzbürstiges und Versöhnliches. Das pralle Leben, das unseren Kopf jeden Tag in neue Perspektiven schiebt. Die üppige Klangwelt des Akkordeons, die einen als Hörer immer wieder dazu herausfordert den Blickwinkel zu wechseln und sich einzulassen – für „From Inner Cities“ muss man seine Ohren weit machen. Und das ist fantastisch.“
(21.04.2017, Kristin Amme, BR Klassik CD-Tipp)

humorig-doppelbödige Konterkarierung
„Neue Musik ist oft genug hermetisch und abgehoben? Mitnichten – wenn man auf der neuen CD von Dorrit Bauerecker miterlebt, wie die Kölner Pianistin, Akkordeonistin und Performerin, kluge Dramaturgien aufbaut. Diesen Eindruck suggeriert schon die Cover-Optik: Ihre Werkzeuge sind Akkordeon und Konzertflügel, der gerne auch mal „auseinandergenommen“ wird – und wo spielerische oder klangliche Möglichkeiten hinterfragt werden, was hier auch auf Spielzeugpiano und Melodika geschieht. Vor allem: Dorrit Bauerecker spielt ihre Instrumente und bestätigt darauf eine durchgängige eigene künstlerische Handschrift. Dabei geht es um sensible Annäherungen an die Stille oder auch an den reinen Sinuston, oft um beredte unmittelbare Klangereignisse und gerne auch um deren humorig-doppelbödige Konterkarierung. […]“
(27.05.2017, Stefan Pieper, Klassik-Heute.de)

Fluoreszierende Klangflächen
„[…] Schräge MIDI-Comics hingegen bei Oxana Omelchuk und ihren „5 Widmungen an die verborgenen Empfänger“ (2013), die Versatzstücke aus Pop, Jazz, Folklore, Sinfonik und Filmmusik verhackstücken. In Alvin Currans bemerkenswert konzentriertem Klavierzyklus „Inner Cities“ (1991–2013) ist Bauerecker auch am Klavier ausdrucksstark zwischen Lakonie (Nr. 3 für Toy Piano) und spiritueller Tiefenschärfe (Nr. 9) unterwegs. Sie macht die stillen Orte dieser „inneren Städte“ ebenso erfahrbar wie deren wuchtige Architekturen.“
Dirk Wieschollek, nmz 7/2017

Traumlandschaften
„[…] Unterhaltsamer wird es mit Oxana Omelchuks Fünf Widmungen an verborgene Empfänger, die das Verhältnis von Akkordeon und Zuspiel zeitweise auf den Kopf stellen, indem eher das Akkordeon das Zuspiel liefert zu einem wilden Mix aus minimalistischen Repetitionen, rasenden elektronischen Läufen und jazzartigen Passagen mit Drumcomputer. Im zweiten Satz treibt das zugespielte Material seine Späße mit dem zerstückelten Alpenjodler des Akkordeons. Dagegen kommen die drei verbleibenden kurzen Sätze nicht an, in denen das Zuspiel, mal aleatorisch rhythmisch pointiert, mal in Traumlandschaften versunken, die Oberhand behält. […]“
(Dietrich Heißenbüttel, Neue Zeitschrift für Musik 09/2017)

… breaks genre boundaries
„On this album she (Dorrit Bauerecker) regularly breaks genre boundaries, combining art music and poular music as a matter of course. […]“
(19.12.2017, Thea Derks, TEMPO, Cambridge University Press)

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