duo pianoworte

Grimms Märchen

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erzählt in Wort und Musik für kleine und große Ohren
Das mehrfach preisgekrönte duo pianoworte (Klavier & Rezitation) präsentiert neue Vertonungen von ausgewählten Märchen der Brüder Grimm. Dabei verschmelzen Worte und Musik zu einem poetischen Klangabenteuer, das zum Teil gemeinsam mit Kindern im Grundschulalter spielerisch gestaltet wurde. (Empfohlen für Kinder ab 8 Jahren)
Pressestimmen: „… originell, ansprechend und extrem gut gemacht“ – „Die erstklassigen, einfühlsamen und abwechslungsreichen Interpretationen sind beeindruckend“ – „Eine Art Gesamtkunstwerk“

Release: 06/2013, CD-Audio, DigiPak, 16-seitiges Booklet (de)
Artikelnummer: KAL 6323-2 Kategorie: Schlüsselworte: , ,

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Beschreibung

Grimms Märchen – erzählt in Wort und Musik für kleine und große Ohren
Bernd-Christian Schulze, Klavier
Helmut Thiele, Erzähler
Kinderchor der Comeniusschule Hannover (Einstudierung/Leitung: Ida Danzberg, Stefanie Paul)

Märchen der Brüder Grimm – ein literarischer Schatz, der in der ganzen Welt bekannt und beliebt ist, fasziniert seit Generationen Kinder und Erwachsene zugleich. Mit der vorliegenden CD „Grimms Märchen“ präsentiert das » duo pianoworte neue Vertonungen von ausgewählten Märchen der Brüder Grimm. Dabei verschmelzen Worte und Musik zu einem poetischen Klangabenteuer, das zum Teil gemeinsam mit Kindern im Grundschulalter spielerisch gestaltet wurde.
Die Musik stammt von Violeta Dinescu, Gerhard Gemke und Andreas N. Tarkmann, die ihre musikalischen Ideen eigens für das » duo pianoworte in eine märchenhafte Tonsprache umgesetzt haben.

Ein poetisches Klangabenteuer in Wort und Musik für kleine und große Ohren.
(Empfohlen für Kinder ab 8 Jahren. Spielzeit: 66 Minuten)

Vor 200 Jahren veröffentlichten die Brüder Grimm die Erstausgabe der weltbekannten Kinder- und Hausmärchen. Aber nicht nur wegen dieses Jubiläums üben Märchen nach wie vor eine besondere Faszination aus. Oft greifen sie auf einen zeitlosen Erfahrungsschatz zurück, ihre zentralen Themen sind im übertragenen Sinne auch heute immer noch aktuell.
Die beiden ECHO KLASSIK-Gewinner Bernd-Christian Schulze (Klavier) und Helmut Thiele (Erzähler) präsentieren eine bunte Auswahl von Grimmschen Märchen und eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie man sie mit unterschiedlichsten musikalischen Mitteln spannend erzählen kann. Komponiert wurden die Werke eigens für das duo pianoworte.

Mit der aktiven Einbeziehung von Kindern (in den drei Märchenvertonungen von Violeta Dinescu) entwickelte sich eine spannende Interaktion zwischen komponierten, feststehenden Passagen und improvisatorischen, freien Elementen: Es entstanden Sprechchöre und vokale Klangflächen; die Kinder lernten einfache Spielformen auf Schlaginstrumenten wie z.B. Chimes, Waldteufel oder große Trommel; selbst alltägliche Gegenstände wie eine Kuchenform und ein auf einem Holzkasten vibrierender Rundstab wurden zu Musikinstrumenten.

Die beiden Hauptwerke der CD stammen aus der Feder von Gerhard Gemke, Theatermusiker und vielseitiger Künstler aus Paderborn sowie von Andreas N. Tarkmann, vielfach preisgekrönter Arrangeur und Komponist. Während Tarkmann in den Vertonungen von „Frau Holle“ und „Rätselmärchen“ ganz auf eine klare Klaviersprache plus Sprecher setzt und ohne Zusatzmittel auskommt, begegnet dem Hörer in „Das tapfere Schneiderlein“ (Gemke) ein klavieristisches Klangspektakel mit der Einbeziehung von Spieltechniken im Flügelinnenraum.

Trackliste

  Das tapfere Schneiderlein (Gerhard Gemke)
An einem Sommermorgen
Sieben auf einen Streich
Die Riesen
Das Einhorn
Das Wildschwein
Die Hochzeit
  Frau Holle (Andreas N. Tarkmann)
Es war einmal
Goldmarie
Frau Holle
Pechmarie
Der Bauer und der Teufel (Violeta Dinescu)
Die Sterntaler (Violeta Dinescu)
Strohhalm, Kohle und Bohne (Violeta Dinescu)
Rätselmärchen (Andreas N. Tarkmann)
 

Pressestimmen

Grimms Märchen, erzählt in Wort und Musik
„[…] Das alles ist originell, ansprechend und extrem gut gemacht. […]“
Remy Franck (Pizzicato, 4.1.2014)
http://www.pizzicato.lu/grimms-marchen-erzahlt-wort-und-musik/

Grimms Märchen als poetische Klangabenteuer
„[…] Den Künstlern gebührt großes Lob. Bernd-Christian Schulze zeigt alle klanglichen Facetten, die das Klavier zu bieten hat. […] Die Einspielung ‚Grimms Märchen‘ erfüllt so alle Ansprüche, die an eine musikalische Untermalung einer Märchenerzählung gestellt werden können. Die erstklassigen, einfühlsamen und abwechslungsreichen Interpretationen sind beeindruckend, und das sowohl in inhaltlicher als auch musikalischer Hinsicht. Die CD ist eine großartige Erweiterung des bestehenden Angebots der musikalischen Erziehung.“
Heike Nasritdinova (Klassik.com, 21.12.2013)
Lesen Sie die ganze Kritik auf klassik.com!

Spannendes Hörerlebnis
„[…] Aber damit noch nicht genug des Lobes. Auch das Booklet, sonst oft mit nicht viel Informationen ausgestattet, erzählt sogleich auch noch ein weiteres Märchen: Das sprechende Klavier von Arndt Zinkant. Außerdem sind die Instrumente und Klangeffekte aufgelistet, die in den einzelnen Märchen verwendet wurden. Die Werke werden erklärt und von der Arbeit mit den Kindern berichtet. Natürlich werden auch die Komponisten und ausführenden Künstler vorgestellt. Und dann gibt es noch Fotos, die einen kleinen Eindruck davon geben, wie die Arbeit mit den Kindern so war. Alles in allem ein sehr gelungenes und zu empfehlendes spannendes Hörerlebnis für die ganze Familie und auch für die Schulklasse.“
Dorothea Book (Schott Musikpädagogik, Musik in der Grundschule 4/2013, Seite 55)
http://www.schott-musikpaedagogik.de/de_DE/material/grundschule/mig/current/showarticle,37066.html

Gesamtkunstwerk
„[…] Ganz sicher dürften Kinder und Erwachsene gleichermaßen Spaß daran haben, was das ‚duo pianoworte‘ auf seiner jüngsten CD präsentiert. […] Und weil für Kinder nur das Beste gut genug ist, werden ‚Das tapfere Schneiderlein‘, ‚Frau Holle‘, ‚Die Sterntaler‘ und mehr kombiniert mit qualitativ hochkarätiger Musik von Andreas N. Tarkmann, Violeta Dinescu und Gerhard Gemke. […] Eine Art Gesamtkunstwerk ist da entstanden, mit großem Engagement umgesetzt.“
Christoph Schulte im Walde (WN / theater:pur, 29.11.2013)
http://theaterpur.net/konserviert/2013/12/duo-pianowort.html

„Schiere Qualität der Musik“
„[…] Hier aber liegt der große Pluspunkt dieser CD: Die Musik ist gut. Wirklich gut! Auch Violeta Dinescu macht da keine Ausnahme. Ihre eher kürzeren Kompositionen von „Der Bauer und der Teufel“, „Die Sterntaler“ und „Strohhalm, Kohle und Bohne“ sind zeitgenössische Musik im besten Sinne. Sie sind keinesfalls lieblich oder irgendwie bequem. Ähnlich wie Tarkmann und Gemke nimmt auch Dinescu ihre Hörer, die Kinder, ernst und säuselt sie nicht mit „eiapopeia“-Kitsch ein.
[…] denn die schiere Qualität der Musik und – Duo Pianoworte-typisch – auch des Vortrags, sorgen dafür, dass diese Platte – im Gegensatz zu vielen anderen Kindermusikscheiben – nicht langweilig wird. Im Gegenteil: Immer wieder gibt es etwas Neues zu entdecken, und die einfallsreiche Musik regt die Imaginationsfähigkeit an.“
Rainer Aschemeier (THE LISTENER, 20. Juni 2013)
http://www.incoda.de/listener/reviews/557/grimms-maerchen-erzaehlt-in-wort-und-musik

Kopfkino der ganz eigenen Art
„[…] Wer will, kann in der CD also ein pädagogisches Instrument sehen, das Kindern die Klangmöglichkeiten der Neuen Musik und das Zusammenspiel von Musik und Worten nahe bringt. Wer einfach nur zuhören will, kann sich auch zurücklehnen und sich in eine Märchenwelt entführen lassen.“
Anne Reinert (NOZ, 27. Juni 2013)
http://www.noz.de/lokales/73112978/neue-cd-mit-grimms-maerchen

Märchenhafter Mix aus Poesie und Humor
[…] Ein toller Ansatz, um – gemeinsam mit Kindern – Neue Musik zu vermitteln […] Die CD … sei allen Menschen ab acht wärmstens empfohlen.
Helga Falbrede (NMZ, Ausgabe 10/13)
http://www.nmz.de/artikel/maerchenhafter-mix-aus-poesie-und-humor

„Ein klanglicher Abenteuerspielplatz für Kinder“

Ein Interview mit dem duo pianoworte

1. Juni 2013. Aus Anlass der CD-Veröffentlichung „Grimms Märchen“ sprach Kaleidos mit dem duo pianoworte über die Hintergründe, Konzeption und Umsetzung des CD-Projekts und wie man heute noch Kinder für anspruchsvolle Musik begeistern kann. 

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Kaleidos: Der äußere Anlass für diese CD liegt ja auf der Hand…

Duo Pianoworte: Allerdings, wir feiern das „Grimm“-Jubiläumsjahr. Vor etwas mehr als 200 Jahren wurde der erste Band der Kinder- und Hausmärchen von den Brüdern Grimm veröffentlicht. Das hat uns den Impuls zu diesem Projekt „Grimms Märchen“ gegeben.

Kaleidos: Ein Projekt, das – so wie es aussieht – aus drei Teilen besteht…

Duo Pianoworte: Das stimmt, es gibt sozusagen eine eher „klassisch“ orientierte Abteilung, eine klangexperimentelle Abteilung und dann eine Art klanglichen Abenteuerspielplatz für Kinder – aktives Mitgestalten bei einer Märchenvertonung.

Kaleidos: Das, wenn man so will, klassische Konzertstück zum Zurücklehnen ist „Frau Holle“…

Duo Pianoworte: Ja, eine geradezu märchenhafte Vertonung durch Andreas Nikolai Tarkmann, einem Komponisten, mit dem wir seit über 12 Jahren zusammenarbeiten.

Kaleidos: Wie würdet Ihr diese Zusammenarbeit beschreiben?

Duo Pianoworte: Auf jeden Fall sehr fruchtbar. Tarkmann hat jahrelang als Theatermusiker im Schauspiel gearbeitet und dadurch einfach ein „Feeling“ für dramatische Situationen, für das „Szenische“ in der Musik. Das merkt man z.B. an seiner Vertonung von „Hans Huckebein“ und auch an der von „Till Eulenspiegel“, die er für uns geschrieben hat, obwohl es natürlich bereits die berühmten Orchesterstücke von Richard Strauss gibt. Er versteht es einfach, immer wieder das naiv-kindliche in den Geschichten oder Märchen musikalisch wirkungsvoll umzusetzen.

Kaleidos: Diese Zusammenarbeit mit Theatermusikern fällt auf. Gerhard Gemke kommt ja auch vom Theater.

Duo Pianoworte: Richtig. Er ist Klavierpädagoge und hat eine halbe Stelle am Stadttheater Paderborn als Leiter der Schauspielmusik. Durch die jahrelangen Gastspiele von Helmut an diesem Theater kam der Kontakt zustande und schließlich ergab sich dann die Idee, ein Märchen der Brüder Grimm für uns zu bearbeiten.

Kaleidos: Da geht dann an manchen Stellen so richtig die Post ab.

Duo Pianoworte: Ja, da haben sich zwei getroffen. Ein Lieblingsthema von Bernd-Christian ist der Flügelinnenraum mit dieser ungeheuer breiten Palette von Klangmöglichkeiten und Gerhard Gemke hat das auch fasziniert. Ob das jetzt ganz zart-poetisch im Diskant gezupft klingt oder etwas gruselig, wenn man mit einem Paukenschlägel vorsichtig über die Basssaiten reibt. Noch verrückter wird es, wenn man z.B. Gummikeile zwischen die Saiten steckt oder mit Gläsern an den Saiten entlangfährt.

Kaleidos: Aber dahinter steckt doch mehr, oder?

Duo Pianoworte: Natürlich. Mit diesen Effekten kann man eine Geschichte noch wirkungsvoller erzählen, diese Klangexperimente stehen ja nicht in der Partitur um ihrer selbst willen, sondern sie vermitteln eine klangliche Zuspitzung der einzelnen Situationen, ermöglichen eine noch dichtere Erzählweise. Dazu kommt, dass wir immer wieder die Erfahrung gemacht haben, dass gerade heute Kinder immer häufiger Schwierigkeiten haben, über längere Zeit konzentriert Musik zu verfolgen. Da sind diese Effekte nicht nur dramaturgisch notwendig – wenn man so will – sondern auch ein probates Mittel, um die Aufmerksamkeit der Kinder immer wieder neu zu gewinnen.

Kaleidos: Und dann seid ihr mit den drei Vertonungen von Violeta Dinescu noch einen Schritt weiter gegangen.

Duo Pianoworte: Das kann man so sagen. Violeta Dinescu ist eine sehr erfahrene und offene Komponistin. Sie weiß genau, dass die Sache am nachhaltigsten wirkt, wenn Kinder selber Klänge produzieren – ob jetzt mit der Stimme oder mit ungewöhnlichen Instrumenten. Und – professionelle Schlagzeuger mögen uns dies bitte nachsehen – auf einem Tambourin oder auf einem Tamtam lassen sich für ein Kind einige Grundspielarten zunächst einmal schneller erkunden, als z.B. auf einer Geige. Ein Teil der Kinder wirkt da richtig mit dem duo pianoworte zusammen mit, wie in einem Ensemble.

Kaleidos: Moment, ein paar Kinder spielen bei euch doch auch Klavier.

Duo Pianoworte: „Spielen“ ist da ein dehnbarer Begriff, aber es stimmt: Gleich am Anfang ihrer Vertonung der „Sterntaler“ hat Violeta Dinescu vorgesehen, dass im Bassbereich des Flügels Paukenschlägel eingesetzt werden. Diese Aufgabe haben drei unserer Kinder übernommen. So gesehen spielen sie Klavier…

Kaleidos: Aber das ist ja nur ein winziger Ausschnitt aus diesem Mitmachbereich.

Duo Pianoworte: Klar, da warten noch ganz andere Aufgaben auf die Kinder: Sprechraps, Sprech-Kanons, Stimmungsbilder mit den Stimmen darstellen wie z.B. einen Wald, Märchen-Titel improvisieren und noch vieles mehr.

Kaleidos: Ein großer Freiraum für Fantasie?

Duo Pianoworte: Ja und nein, wir hätten natürlich gerne viel mehr Probenzeit gehabt, um mit den Kindern zusammen alles bis ins Detail zu entwickeln. Wir mussten – unter dem Zeitdruck, unter dem wir standen – an manchen Stellen auch einiges vorgeben und festlegen.

Kaleidos: Zeitdruck?

Duo Pianoworte: Ja, wir hatten letzten Endes nur fünf Nachmittagsproben á 90 Minuten mit den Kindern, um die Stücke für die Aufnahme zu erarbeiten. Und das alles war nur möglich, weil die beiden Leiterinnen der Chor-AG der Comeniusschule Hannover sich voll ins Zeug gelegt haben und diejenigen Kinder, die sich zusätzlich zu den chorischen Aufgaben mit den einzelnen Schlaginstrumenten im wahrsten Sinne des Wortes herumschlagen, noch zusätzlich etwas von ihrer Freizeit geopfert haben, um mit uns zu arbeiten.

Kaleidos: Mit welchem Ziel seid ihr an diese Arbeit heran gegangen?

Duo Pianoworte: Natürlich wollten wir bei den drei Märchen von Violeta Dinescu eine möglichst gut gelungene Einspielung erarbeiten, wobei uns klar ist, dass da keine Profis am Werk sind, sondern engagierte, begeisterte Kinder. Und das ist das Entscheidende: Wir haben erlebt, mit welchem Enthusiasmus, mit welchem Ehrgeiz alle Kinder mitgemacht haben. Und das stimmt uns zuversichtlich, dass diese Kinder ein nachhaltiges Musikerlebnis mitgenommen haben, an das sie noch lange denken werden. Sie haben erfahren, was es z. B. heißt, sich voll und ganz auf einen Punkt zu konzentrieren, sie haben erlebt, wie man eine musikalische Linie aufbaut und sie haben am eigenen Leib gespürt, was es heißt, Spannung und Entspannung in der Musik zu erfahren. Und wir hoffen, dass sich all das – und vor allem ihre Begeisterung – auch auf dieser CD vermittelt und dass etwas davon rüberkommt, wenn sich Kinder nicht nur passiv mit Musik auseinandersetzen, sondern mit Freude aktiv an einem musikalischen Prozess teilzunehmen.

Kaleidos: Musik „ganzheitlich“ erleben…

Duo Pianoworte: Ja, das ist ein schönes Schlagwort, aber wir haben versucht uns da zumindest anzunähern.

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