Projekt Beschreibung

  • Foto: © Josep Molina

Paul Rivinius

Der Pianist Paul Rivinius, Jahrgang 1970, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Seine Lehrer waren zunächst Gustaf Grosch in München, später dann Alexander Sellier, Walter Blankenheim und Nerine Barrett an der Musikhochschule in Saarbrücken.

Nach dem Abitur studierte er zusätzlich Horn bei Marie-Luise Neunecker an der Frankfurter Musikhochschule und setzte seine Klavierausbildung bei Raymund Havenith fort. 1994 wurde er in die Meisterklasse von Gerhard Oppitz an der Musikhochschule München aufgenommen, die er 1998 mit Auszeichnung abschloss. Paul Rivinius war langjähriges Mitglied im Bundesjugendorchester und im Gustav Mahler Jugendorchester.

Als Kammermusiker profilierte er sich mit dem 1986 gegründeten Clemente Trio, das nach mehreren Auszeichnungen 1998 den renommierten ARD-Musikwettbewerb in München gewann und anschließend als «Rising Star»-Ensemble in den zehn wichtigsten Konzertsälen der Welt gastierte, darunter die Carnegie Hall in New York und die Wigmore Hall in London.

Außerdem musiziert Paul Rivinius gemeinsam mit seinen Brüdern Benjamin, Gustav und Siegfried im Rivinius Klavier-Quartett.

Seit 2004 ist er zudem Pianist des Mozart Piano Quartet, welches sich durch ausgedehnte Reisen nach Nord- und Südamerika sowie nach Asien internationales Renommee erspielt hat. 2018 erhielt das Mozart Piano Quartet den „Opus Klassik“ für die Einspielung des Klavierquartetts von Georg Hendrik Witte bei MDG Dabringhaus & Grimm.

Zahlreiche Rundfunk- und CD- Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit, unter anderem mit den Cellisten Julian Steckel und Johannes Moser sowie mit der schwedischen Sopranistin Camilla Tilling.

Paul Rivinius lehrte viele Jahre als Professor für Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und lebt heute in München.

Diskografie

  • Joanna Sachryn & Paul Rivinius

    Hiller – Urspruch

    17,90 
    FORGOTTEN TREASURES Mit der Ersteinspielung der Cellosonaten von Ferdinand Hiller und Anton Urspruch präsentieren Joanna Sachryn und Paul Rivinius eine kostbare Entdeckung mit hohem Repertoirewert. Es sind wertvolle Schätze dieser (zu ihrer Zeit) hoch geachteten Komponisten – Perlen aus vergessenen Schatzkästchen der Romantik, die mit dieser Einspielung wieder jene Aufmerksamkeit erfahren, die ihnen einst zuteilwurde.

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