Martin Schmalz

Sonatas & Intermezzi

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Unter dem Titel „Sonatas & Intermezzi“ findet sich ein repräsentativer Querschnitt des kammermusikalischen Schaffens des jungen Frankfurter Komponisten Martin Schmalz. Auf unterschiedlichste Weise realisiert er hier sein ästhetisches Ideal einer „menschlichen Musik“, die sich mit dem Leben und Wesen des Menschen auseinandersetzt. Konzentrierte Konstruktivität der Musik sowie unmittelbare Klangsinnlichkeit bieten eine gleichermaßen anspruchsvolle wie kontemplative Hörerfahrung.

Release: 07/2016, CD-Audio, ProfilePac, 28-seitiges Booklet (de, en)
Artikelnummer: KAL 6333-2 Kategorie: Schlüsselworte: , , ,

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Beschreibung

MARTIN SCHMALZ
SONATAS & INTERMEZZI
Werke für Flöte und Klavier

Mareile Dahme  – Flöte
Theresa Winterer  – Flöte
Jens Josef  – Flöte
Martin Schmalz – Klavier

Die vorliegende CD bietet einen repräsentativen Querschnitt des bisherigen kammermusikalischen Schaffens des jungen Frankfurter Komponisten Martin Schmalz (*1975). Dabei konzentriert sich die Auswahl des Repertoires auf Werke für Querflöte und Klavier in verschiedenen Kombinationen. Das Spektrum der aufgenommenen Werke reicht hierbei von zehn Jahre alten Stücken bis hin zu aktuellen Kompositionen aus dem Jahr 2014.

Der Komponist und Pianist Martin Schmalz erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt in der Soloklasse von Prof. Irina Lein-Edelstein (Klavier) und bei Prof. Gerhard Müller-Hornbach (Komposition). In seinen Werken sucht der Komponist (nach eigenen Worten) das Ideal einer „menschlichen Musik, die sich mit dem Leben und Wesen des Menschen auseinandersetzt und seelische Zustände erforscht“. Ausgehend von Olivier Messiaen und der „zweiten Wiener Schule“ möchte er eine „die Vergangenheit reflektierende und fortführende Musik schaffen, die dennoch genuin modern und zeitgenössisch erscheint“.

„Konzentrierte Konstruktivität prägt meine Musik, die sich in einer ganzen Reihe von Kompositionstechniken wie z.B. Symmetrien und Rückläufigkeiten auf verschiedenen Ebenen, Additionsrhythmik, überlagernden kontrapunktischen Strukturen, aleatorischen Verfahren sowie Atonikalität niederschlägt.“
Martin Schmalz

Trackliste

Sonatensatz für Klavier solo (2013–2014)
Sonate für zwei Flöten (2014) – I. Andante
Sonate für zwei Flöten (2014) – II. Scherzo
Sonate für zwei Flöten (2014) – III. Introduktion
Sonate für zwei Flöten (2014) – IV. Fuge
Twin Drafts (2009) – A1
Twin Drafts (2009) – B2
Twin Drafts (2009) – C1
Twin Drafts (2009) – B1
Twin Drafts (2009) – A2
Sonatensatz für Flöte solo (2003–2006)
Intermezzi (2011) – I. Allegro ma non troppo. Vigoroso e energico. Ritmico.
Intermezzi (2011) – II. Vivace scherzando.
Intermezzi (2011) – III. Andante con anima.
Intermezzi (2011) – IV. Allegro ma non troppo. Vigoroso e energico. Ritmico.
Sonate für Flöte und Klavier (2013) – I. Andante
Sonate für Flöte und Klavier (2013) – II. Scherzo
Sonate für Flöte und Klavier (2013) – III. Intermezzo
Sonate für Flöte und Klavier (2013) – IV. Finale: Fuga
 

Pressestimmen

Sonatas & Intermezzi
„[…] Jens Josef wird diesem Anspruch absoult sicher auf allen Ebenen gerecht und erfreut uns damit nicht weniger als mit der das Album abschließenden Sonate für Flöte und Klavier, die er mit dem Komponisten selbst duettiert. Das 2013 für Jens Josef komponierte Duo erzählt nicht weniger eine Geschichte zwischen Melancholie ubnd Vitalität. […] Das präzise und stets wie selbstverständlich musizierte Notenmaterial […] entfaltet durchweg einen kreativen Ausdruck an differenzierten Bezügen und schöpferischem Vertrauen.“
Claudia Wäler-Jene (Flöte aktuell, 3/2016)

Das Ideal menschlicher Musik
„[…] Zu hören sind sechs Stücke aus unterschiedlichen Schaffensphasen von Schmalz. Sie belegen die hohe klangliche Konzentration seiner Arbeiten und ermöglichen zudem oftmals einen geradezu kontemplativen Musikgenuss. […] Allesamt sind sie Ausdruck von Stimmungen wie Melancholie, Ruhe, Aufbruch, Vitalität und bilden so eine stilistische Einheit, dargebracht von mit allen Präszisionswassern gewaschenen Instrumentalisten.“
Anke Zimmer (03.09.2016, Fuldaer Zeitung)

Vorbilder der klassischen Moderne
„[…] Der eingangs zu hörende Sonatensatz für Klavier knüpft in gut 11 Minuten an verschiedene Vorbilder der klassischen Moderne an und formt daraus eine durchaus stringente Einheit. Schmalz sagt selbst, dass er auf seine Weise die Traditionen der Musikgeschichte aufgreifen, dabei aber auf jeden Fall modern sein will. Das ist ehrenwert […] Die Interpretationen der drei Flötisten bzw. Flötistinnen ist in jedem Fall werkdienlich und technisch makellos.“
Dr. Hartmut Lück (23.08.2016, Klassik-Heute.de)

 

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